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Oh, ja... Deutsch
Die einen könnens und wissen nicht mal warum, die andern... eben nicht. Hier könnt ihr ein bisschen üben, und zwar entweder eine Gedichtinterpretation, eine Kurzgeschichten-Interpretation, eine gestaltende Interpretation oder eine Erörterung. Außerdem haben wir eine Zusammenfassung und einen Kurzen Text zur allgemein beliebten *husthust* Schullektüre "Maria Stuart"...
Gedicht 1: Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
Hermann Hesse
Gedicht 2: Requiem
Totenklänge durchdringen leise den Raum,
der Tod ist fühlbar und Sehnsucht
sucht seinen Weg.
Seelentränen - Diamanten gleich -
fallen klirrend zu Boden
und fließen in den Bach.
Engel streifen durch den Saal
und verleihen ihre Flügel
um zu bleiben.
Hände halten sich zärtlich
um dem Tod zu widerstehn
- Klaus Gordziel -
Kurzgeschichten:
Kurzgeschichten zum interpretieren findest du
1. Hier
2. Hier
3. Hier
Erörterungsvorschläge:
1. Internet, CDs, E-Books: Das Buch in gedruckter Form bekommt zunehmend Konkurenz. Erörtern sie Vor- und Nachteile!
2. Um den Klimawandel abzuwenden sind umfassende Eingriffe mit unbekannten Konsequenzen ins Ökosystem (Geo-Engeneering) im Gespräch. Erörtern Sie!
3. Für die 7. und 9. Gymnasialklassen werden jährlich landesweite Vergleichsarbeiten erstellt. Erörtern Sie Vor- und Nachteile!
Die schottische Königin Maria Stuart sucht nach der Ermordung ihres zweiten Ehemannes in England Zuflucht. Doch die protestantische Königin Elizabeth fürchtet um ihren Thron, so wird Maria eingesperrt. Die einzige Hoffnung sieht Maria in Lord Leicester, langjähriger Günstling von Elizabeth, der jetzt an ihr Interesse zeigt, da Elizabeth plant, sich mit einem französischem Grafen zu vermählen. Sie übergibt Mortimer, Neffe ihres Wächters Paulet, der heimlich zum katholischen Glauben übergetreten ist und Maria verehrt, einen Brief an Leicester. Auch Elizabeth erhält einen Brief von Maria, in der diese sie um ein Gespräch bittet. Graf Burleigh rät ihr davon ab, während Graf Shrewsbury sie bittet, gnädig zu sein. Um der Verantwortung zu entgehen, versucht Elizabeth Paulet zum Mord an Maria zu bewegen, als dieser ablehnt, beauftragt sie Mortimer, der ihr zum Schein zusagt. Schließlich gelingt es Leicester, Elizabeth zu einem Besuch bei Maria zu bewegen. Das Zusammentreffen der beiden Königinnen verläuft dramatisch. Zuerst gibt sich Maria demutsvoll und appelliert an das Mitleid und die Gerechtigkeit Elizabeths, doch als diese nur Verachtung für sie übrig hat, schlägt Maria zurück und es kommt zu einem Streit zwischen den beiden, aus dem Maria eindeutig als Siegerin hervorgeht. So hat sie den Zorn der englischen Königin geweckt, auf die wenig später ein Mordanschlag verübt wird. Der Schuldige war ein Franzose, worauf die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich abgebrochen werden und auch von der Heirat Elizabeths mit einem französischen Fürsten nicht mehr die Rede ist. Man vermutet wieder eine Beteiligung Marias und Graf Burleigh drängt nun darauf, das Todesurteil unterschreiben zu lassen, Graf Shrewsbury ist dagegen. Derweil ist Mortimer durch seine Liebe zu Maria dem Wahnsinn verfallen, sodass selbst diese Angst vor ihm bekommt. Und er wird gewarnt: Graf Leicester und er drohen aufzufliegen. Er eilt zu ihm, um ihn zu warnen. Leicester merkt, dass er in der Zwickmühle steckt. Man hat Briefe von Maria an ihn gefunden. Um seinen Kopf zu retten verrät er Mortimer und lässt diesen festnehmen. Geschickt überzeugt er Elizabeth und Burleigh davon, dass er unschuldig sei, wobei ihm der Umstand, dass Mortimer sich selbst nach der Verhaftung umbrachte und somit die Wahrheit nicht mehr aufdecken konnte, sehr gelegen kam. Elizabeth ist derweil immer noch unsicher, sie unterschreibt das Todesurteil, drückt sich aber dennoch vor der Entscheidung, indem sie es ihrem Diener überlässt und ihm keine genauen Anweisungen gibt, was er mit dem Dokument machen soll. Unglücklicherweise fällt es Burleigh in die Hände. Als Maria von dem Todesurteil erfährt beichtet sie noch ein letztes Mal. Sie bereut den Mord an ihrem zweiten Ehemann, den Hass auf Elizabeth und dass sie Leicester vertraute. Was die Verschwörung gegen Elizabeth angeht, hat sie ein reines Gewissen. Dennoch wird sie hingerichtet. Derweil hat Graf Shrewsbury neue Beweise für Marias Unschuld, Elizabeth will das Todesurteil revidieren, muss aber feststellen, dass es bereits vollstreckt wurde.
Elisabeth kann in ihrer Kindheit nur sehr wenige Freunde gehabt haben. Nun scharwänzelt ien ganzer HOfstaat inklusive Graf Leicester um sie herum und gibt ihr die Popularität, die ihr zusteht. Wie gorß muss die Enttäuschung und vor allem Wut gewesen sein, als sie herausfindet, dass auch aus diesen Reihen Verräter kommen, allen voran ihr Liebhaber. Wieder zerstört Maria eine Facette ihres Lebens. Wieder ist ihr die intrigante Cousine einen Schritt voraus und wieder hat sie verloren. Nachdem sie mit ansehen mus wie Maria ihr erst den uneingeschränkten Herrschaftsanspruch und dann die uneingeschränkte Treue ihres volkes ruinierte... Nun, es ist verständlich, warum Elisabeth entgegen bessern Wissens (in Form von Gegenbeweisen) Marias Tos des Stempel aufdrückt.
die wahre Tragik liegt nicht ihm Tod Marias sondern in de Unsensibilität des Dramas entgegen Elisabeths wahrem Wesen und ihren Beweggründen.
Die einen könnens und wissen nicht mal warum, die andern... eben nicht. Hier könnt ihr ein bisschen üben, und zwar entweder eine Gedichtinterpretation, eine Kurzgeschichten-Interpretation, eine gestaltende Interpretation oder eine Erörterung. Außerdem haben wir eine Zusammenfassung und einen Kurzen Text zur allgemein beliebten *husthust* Schullektüre "Maria Stuart"...
Gedicht 1: Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
Hermann Hesse
Gedicht 2: Requiem
Totenklänge durchdringen leise den Raum,
der Tod ist fühlbar und Sehnsucht
sucht seinen Weg.
Seelentränen - Diamanten gleich -
fallen klirrend zu Boden
und fließen in den Bach.
Engel streifen durch den Saal
und verleihen ihre Flügel
um zu bleiben.
Hände halten sich zärtlich
um dem Tod zu widerstehn
- Klaus Gordziel -
Kurzgeschichten:
Kurzgeschichten zum interpretieren findest du
1. Hier
2. Hier
3. Hier
Erörterungsvorschläge:
1. Internet, CDs, E-Books: Das Buch in gedruckter Form bekommt zunehmend Konkurenz. Erörtern sie Vor- und Nachteile!
2. Um den Klimawandel abzuwenden sind umfassende Eingriffe mit unbekannten Konsequenzen ins Ökosystem (Geo-Engeneering) im Gespräch. Erörtern Sie!
3. Für die 7. und 9. Gymnasialklassen werden jährlich landesweite Vergleichsarbeiten erstellt. Erörtern Sie Vor- und Nachteile!
Maria Stuart -
Wir stellen euch ein Drama von Freidrich Schiller vor
Inhaltsangabe: Darum gehts im Drama:
Die schottische Königin Maria Stuart sucht nach der Ermordung ihres zweiten Ehemannes in England Zuflucht. Doch die protestantische Königin Elizabeth fürchtet um ihren Thron, so wird Maria eingesperrt. Die einzige Hoffnung sieht Maria in Lord Leicester, langjähriger Günstling von Elizabeth, der jetzt an ihr Interesse zeigt, da Elizabeth plant, sich mit einem französischem Grafen zu vermählen. Sie übergibt Mortimer, Neffe ihres Wächters Paulet, der heimlich zum katholischen Glauben übergetreten ist und Maria verehrt, einen Brief an Leicester. Auch Elizabeth erhält einen Brief von Maria, in der diese sie um ein Gespräch bittet. Graf Burleigh rät ihr davon ab, während Graf Shrewsbury sie bittet, gnädig zu sein. Um der Verantwortung zu entgehen, versucht Elizabeth Paulet zum Mord an Maria zu bewegen, als dieser ablehnt, beauftragt sie Mortimer, der ihr zum Schein zusagt. Schließlich gelingt es Leicester, Elizabeth zu einem Besuch bei Maria zu bewegen. Das Zusammentreffen der beiden Königinnen verläuft dramatisch. Zuerst gibt sich Maria demutsvoll und appelliert an das Mitleid und die Gerechtigkeit Elizabeths, doch als diese nur Verachtung für sie übrig hat, schlägt Maria zurück und es kommt zu einem Streit zwischen den beiden, aus dem Maria eindeutig als Siegerin hervorgeht. So hat sie den Zorn der englischen Königin geweckt, auf die wenig später ein Mordanschlag verübt wird. Der Schuldige war ein Franzose, worauf die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich abgebrochen werden und auch von der Heirat Elizabeths mit einem französischen Fürsten nicht mehr die Rede ist. Man vermutet wieder eine Beteiligung Marias und Graf Burleigh drängt nun darauf, das Todesurteil unterschreiben zu lassen, Graf Shrewsbury ist dagegen. Derweil ist Mortimer durch seine Liebe zu Maria dem Wahnsinn verfallen, sodass selbst diese Angst vor ihm bekommt. Und er wird gewarnt: Graf Leicester und er drohen aufzufliegen. Er eilt zu ihm, um ihn zu warnen. Leicester merkt, dass er in der Zwickmühle steckt. Man hat Briefe von Maria an ihn gefunden. Um seinen Kopf zu retten verrät er Mortimer und lässt diesen festnehmen. Geschickt überzeugt er Elizabeth und Burleigh davon, dass er unschuldig sei, wobei ihm der Umstand, dass Mortimer sich selbst nach der Verhaftung umbrachte und somit die Wahrheit nicht mehr aufdecken konnte, sehr gelegen kam. Elizabeth ist derweil immer noch unsicher, sie unterschreibt das Todesurteil, drückt sich aber dennoch vor der Entscheidung, indem sie es ihrem Diener überlässt und ihm keine genauen Anweisungen gibt, was er mit dem Dokument machen soll. Unglücklicherweise fällt es Burleigh in die Hände. Als Maria von dem Todesurteil erfährt beichtet sie noch ein letztes Mal. Sie bereut den Mord an ihrem zweiten Ehemann, den Hass auf Elizabeth und dass sie Leicester vertraute. Was die Verschwörung gegen Elizabeth angeht, hat sie ein reines Gewissen. Dennoch wird sie hingerichtet. Derweil hat Graf Shrewsbury neue Beweise für Marias Unschuld, Elizabeth will das Todesurteil revidieren, muss aber feststellen, dass es bereits vollstreckt wurde.
Die Logik und Rechtschaffenheit in Elisabeths Handeln
Als Kind verstoßen vom eigenen Vater, aufgewachsen unter extremsten Bedingungen angesichts ihrer Herkunft und ohne Mutter - Elisabeths Start ins Leben verläuft alles andere als rosig. Zur Zeit der Geschichte war wohl jedes bürgerliche Kind angesehener als die uneheliche Tochter des Königs. Es liegt nahe, dass Elisabeth aufgrund dieser Voraussetzungen mit aller Kraft nach Akzeptanz und ansehen kämpfte. Als sich ihr schließlich ein Weg an die Spitze eines der mächtigsten Staaten der damaligen Welt bietet, wird sie wohl nicht lange gezögert und so endlich den Weg in eine Gesellschaftsschicht (den Adel), aus der sie zuvor verstoßen war, gefunden haben. Es ist ebenfalls nicht verwunderlich, dass sie diese Position mit Zähnen und Klauen verteidigt, zu tief muss das Kindheitstrauma einer Ausgeschlossenen in ihr verankert sein. Doch nun: Die zum einen wunderschöne und zum anderen REchtmäßige Thronerbin Maria tritt auf, katholisch, schottisch, verhasst. Elisabeth tut das einzig mögliche, um ihre eigene Position zu sichern: Sie schaltet die Cousine kurzerhand aus und schneidet sie von der Ausenwelt ab.Elisabeth kann in ihrer Kindheit nur sehr wenige Freunde gehabt haben. Nun scharwänzelt ien ganzer HOfstaat inklusive Graf Leicester um sie herum und gibt ihr die Popularität, die ihr zusteht. Wie gorß muss die Enttäuschung und vor allem Wut gewesen sein, als sie herausfindet, dass auch aus diesen Reihen Verräter kommen, allen voran ihr Liebhaber. Wieder zerstört Maria eine Facette ihres Lebens. Wieder ist ihr die intrigante Cousine einen Schritt voraus und wieder hat sie verloren. Nachdem sie mit ansehen mus wie Maria ihr erst den uneingeschränkten Herrschaftsanspruch und dann die uneingeschränkte Treue ihres volkes ruinierte... Nun, es ist verständlich, warum Elisabeth entgegen bessern Wissens (in Form von Gegenbeweisen) Marias Tos des Stempel aufdrückt.
die wahre Tragik liegt nicht ihm Tod Marias sondern in de Unsensibilität des Dramas entgegen Elisabeths wahrem Wesen und ihren Beweggründen.
