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Biosphäre



Definition: Unter der Biosphäre versteht man die Gesamtheit aller Ökologischen Systeme unseres Planeten. Ein Ökologisches System besteht aus dem belebten und dem unbelebten Teil. Der belebte Teil ist das Ökosystem, welches alle Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen umfasst. Der unbelebte Teil heißt Biotop und umfasst den Boden etc. des Systems. So bildet am Beispiel eines Gartenteiches das Wasser und der Kies bzw. Sand oder Schlamm am Grund das Biotp, den unbelebten Teil und Die Wasserpflanzen, Insekten, Fische, Einzeller und Algen das Ökosystem des Teiches. Diese Ökosystem ist meist von einem Bestimmten Biotop, einer bestimmten Umgebung abhängig um nicht außer Kontrolle zu geraten. ein Beispiel für diesen Zusammenhang ist die Klimaerwämung: Weil es weltweit immer wärmer wird, verändern sich die verschiedenen Biotope und die Ökosystem verlagern sich an andere Orte oder gehen zugrunde.
Als Biosphäre I bezeichnet man die Biosphäre der Erde. Sie umfasst ca. 1.5-30 Milliarden Lebewesen und etliche Biotopzusammensetzungen, beispielsweise die Alpen und die Sierra Nevada. Auch Ozeane und Tiefseebereiche sind Ökologische Systeme (logisch eigentlich).
Als Biosphäre II bekannt ist das Projekt einiger Amerikanischer Wissenschaftler in der Arizona, die 1987 begannen eine eigenständige Biosphäre in einem „Glashaus“ mit Ausmaßen von ca. 1,6 Hektar zu errichten. Enthalten waren 3000 Tiere und Pflanzen sowie etliche Mikroorganismen. Das Projektgebäude war in einige verschiedenen Erdregionen unterteilt: Wüste, Tropischer Regenwald, Savanne und Ozean. Mit inbegriffen im Projekt waren einige Wissenschaftler die dort „leben“ sollten. Das Projekt scheiterte leider Schlussendlich.

Die Sierra Nevada ist ein sehr trockenes Gebiet

Die Alpen sind nach dem Ural das größte Gebierge Europas

Das Projekt Biosphäre II



Der Ozelot

Der Ozelot ist eine auf dem amerikanischen Kontinent heimische Raubkatze. Die Fellfarbe kann abhängig vom lebensraum – von Dschungel bis Savannen und trockenen Gebiergswäldern - variieren, es gibt sowohl ockerfarbne wie auch beinahe Graue Fellfarben. Einheitlich sind bei allen Ozelots die Ringartigen Flecken die den ganzen körper bedecken. Ozelots können eine Gesamtlänge inklusive Schwanz von beinahe 1.5 metern erreichen, wobei die männchen meist etwas größer als die weibchen sind. die aus der familie der katzen stammenden säugetiere haben an den vorder- 5 und an den hinterbeinen 4 zehen mit einzeihbaren krallen, die zusammen mit den kräftigen muskeln ein gutes klettern ermöglichen. Der Ozelot ist in großen Teilen Südamerikas und bis an den Rand der Vereinigten Staaten verbreitet, wo er meist als einzelgänger nachts auf Jagd geht. Seine Bevorzugte Beute sind kleinere Wirbeltiere, er erlegt jedoh auch Vögel, Reptilien und Fische, seltener wirbellose tiere wie krabben oder insekten. In freier Wildbahn werden Ozelots geschätzt 10 Jahre alt, sie paaren sich unabhängig von den Jahreszeiten, in den nördlichen und und südlichsten gebieten ihres lebensraums jedoch meist im herbst. Die Ozelots werden von Jaguaren, Pumas, Riesenschlangen(ja, das ist ein Fachbegriff!) wie Pythons und Boa bedroht, die größte Gefahr geht für sie jedoch vom Menschen aus, der ihren Lebensraum zerstört und so die geschätzte population von 50000 tieren wohl in Zukunft noch weiter dezimieren wird.

Bildquelle: www.raubkatzen-im-zoo.at

Wer mehr für den Schutz des Ozelot tun möchte, ist bei Umweltorganisationen wie WWF oder Greenpeace genau richtig. Sehr interessant ist auch Forestle, eine Suchmaschiene die mit jeder Sucheingabe über sogenannte Sponsorenlinks Geld an die Umweltorganisation "The Nature Conservancy" spendet. Diese Organisation wiederum nutzt diese Spenden um Regenwald aufzukaufen und unter Naturschutz zu stellen! Mit jeder Suchanfrage können rund 0.1 m² Urwald gerettet werden! natürlich kann man auch direkt an das Adopt an Arce - Programm von "The Nature Conservancy" spenden! Die Natur wird es euch danken!



Stonehenge


Das Stonehenge in Südengland ist eins der beeindruckendsten Bauwerke der frühen Kulturen. Noch heute zieht es Jährlich Tausende von Menschen in seinen Bann. Jährlich pilgern viele New-Age Anhänger ( auch: modere Druiden/Barden) zu dem inoffiziellen Wahrzeichen Englands.
Die Geschichte des Bauwerks kann man in etwa 3 Phasen unterteilen. „Phase 1“ beginnt um ca. 3100 v.Chr. Zu dieser Zeit entstand ein ringförmiger Graben, in den später Löcher - nach ihrem Entdecker Mister Aubrey, Aubrey-Holes genannt - gegraben wurden. In dieser ersten Bauphase, wurde auch der erste große Felsen, der Heel Stone (Fersenstein), aufgestellt. Zwischen Aubrey-Holes und den Steinkreisen im Zentrum befinden sich weitere Ringe mit weiteren Löchern.
Um 2100 v. Chr. entstand dann der Doppelkreis aus 80 sehr fein bearbeiteten Blausteinen, die aus der 230 km entfernten Grafschaft Pembrokeshire herangeschafft worden. Wahrscheinlich wurden sie auf Flößen über das Meer transportiert und dann den Rest der Strecke auf Rollen zum Zielort gebracht. Innerhalb dieses Kreises hat man Sandsteinblöcke zu zwei hufeisenförmigen Anordnungen aufgestellt. Diese bestehen aus Sarsen-Steinen (eine mittelalterliche Bezeichnung für die Sandsteinblöcke die seit der Eiszeit zu hunderten im Umkreis des Stonehenge liegen) bei denen jeweils zwei Steine durch einen Deckstein wie nach oben abgeschlossen wurden.
Die bis zu 5 m hohen und 25 t schweren Sarsen hatte man (warscheinlich) aus dem gut 30 km entfernten Gebirgszug Marlborough Downs hertransportiert. Viele frühe „Wissenschaftler“ griffen das Thema Stonehenge auf. Die erste namentliche Erwähnung kam von Henry von Huntingdon um das Jahr 1130 in seiner Geschichte Englands; darin zählte er „Stanenges“ in einer kurzen Liste berühmter Denkmäler Englands auf. Ausführlicher widmete sich Geoffrey von Monmouth dem Steinkreis in seinem etwa um 1135 verfassten Schriftstück Geschichte der Könige Britanniens. Er schreibt den Bau des Monumentes dem Zauberer Merlin zu.
Die ersten bildlichen Darstellungen der Anlage stammten aus Handschriften des 14. und 15. Jahrhunderts, doch diese sind sehr magisch „angehaucht“. Erst seit dem 16. Jahrhundert gab es verhältnismäßig realistische bildliche Darstellungen.
Der Historiker Polydore Vergil (1470–1555) griff Monmouths Schilderung auf und erklärte Stonehenge ebenfalls als Denkmal, das der Zauberer Merlin zur Zeit der Eroberung Englands durch die Angelsachsen mit Hilfe seiner magischen Kräfte errichtet habe.
Seit dem Jahr 1918 gehört Stonehenge dem englischen Staat. Die Anlange steht unter der Obhut von "English Heritage", einer Organisation, welche in ganz England Schlösser, Burgen und andere Stätten der englischen Kultur unterhält und auch restauriert.
1972 bis 1985 wurde das Stonehenge einmal jährlich zur Sonnenwende zum Schauplatz des Stonehenge Free Festivals, wo bei Livemusik und druidisch-heidnischen Kulthandlungen gefeiert wurde. Das Festival wurde von Jahr zu Jahr berühmter und 1984 trafen sich ca. 70 000 Menschen am Steinkreis. Als 1985 jedoch Besucher gewaltsam gegen Polizisten vorgingen wurde das Festival verboten und das Gelände insbesondere zur Zeit der Sonnenwende gesperrt.
Bis vor einigen Jahren konnte man noch beliebig die Anlage betreten, mittlerweile muss man dort auf den Wegen bleiben, auf denen man rund um die Anlage laufen kann. Höchstwarscheinlich soll die Anlage vor „Souvenierjägern“ oder gar Vandalismus geschützt werden. Seit 1986 zählt die UNSECO die Stätte zum Weltkulturerbe.




Der Orient Express

der Orient Express ist eine nicht wenig berühmte historische Eisenbahnverbindung die vom Gare de l’est (Bahnhof West) in Paris über Wien und Budapest nach Konstantinopel, dem heuten Istanbul, führte. der Zug war ein verschwenderisch luxuriöses Gefährt. dementsprechend horrend waren auch die Preise, trotzdem lockte die knapp 70 stündige fahrt den Hochadel und die finanzkräftige Oberklasse Europas jahrzehntelang an. überall entlang der über 3000 km langen Strecke wurden regional-typische Speisen und Darbietungen geboten. erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Orient Express in eine gewöhnliche Schnellzugverbindung umgewandelt und 1961 wurde beschlossen, den Zug in Wien enden zu lassen da die restliche strecke hinter dem „eisernen Vorhang“, in der Sowjetunion zugehörigen Gebieten lag. Um den Orientexpress ranken sich zahlreiche Geschickten und Legenden von spektakulären Überfällen und ungeklärten Morden. Tatsache ist, dass dies tatsächlich auf Tatsachen beruht! 1891 wurde der Zug von einem griechischen Räuber zum entgleisen gebracht und vier Männer wurden bis zur Zahlung eines Lösegeldes von 8000 Pfund festgehalten. Einige Jahre Später wurde ein französischer Abgeordneter im Zug ermordet und 1950 wurde ein amerikanischer Militär-Attaché im Zug überfallen und ausgeraubt. Auch in vielen Roman hat der Orient Express Einzug gehalten, so kommt ihm zum Beispiel in Agatha Christies Roman „Mord im Orient Express“ eine zentrale Rolle zu. Auch zum Beispiel in der Reihe „Lion Boy“ von Zizou Corder findet der Orient Express eine Erwähnung.



Elche

Der Elch ist der größte Hirsch weltweit. Er lebt vor allem im Nördlichen Eurasien und in Nordamerika, früher kam er auch in Deutschland vor, wurde aber wegen der immer dichteren Besiedlung nach und nahc nach Norden verdrängt. Elche durchstreifen den Sommer über meist allein die Wälder im Norden, im winter tun sie sich manchmal zu kleinen Gruppen zusammen. Auf ihren Wanderschaften sind sie nicht sehr wählerisch: Sie fressen alles von Wasserpflanzen über Blätter und Gras bishin zu Moosen und haben kein Problem mit Temperaturen weit unter Null Grad Celsius. Auch minus 50° können einen Elch nicht schocken.
Elchbullen verlieren jedes Jahr im Winter ihr Geweih. Es wächst dann im nächsten Jahr wieder nach bis es im Herbst die maximale Größe von bis zu ein Meter errreicht. Im Herbst ist auch Brunftzeit, das heißt die Männchen rivalisieren untereinander um die Weibchen. Der „Gewinner“ deckt die Weibchen die sich Mitte Dezember an den Brunftplätzen einfinden. Danach gehen die Elche meist wieder getrennte Wege.
Nach acht Monaten Schwangerschaft gebären die Elchkühe schließlich allein in abgeschiedenen Waldgebieten ihr Kind. Meist bekommen sie nur ein Kind pro Jahr, Zwillinge sind jedoch keine Besonderheit.
Feinde hat der Elch nur sehr wenige. Nur Bären, Wölfe und Tiger könne ihm etwas anhaben, kleinere Raubtiere reißen gelegentlich auch Kälber. Doch der Elch ist häufig von Parasiten geplagt und je nach situation können ihn von diesen übertragene Krankheiten das Leben kosten. Besonders Tückisch ist eine Art, die im Kot von Weißwedelhirschen vorkommt. Diese Parasiten sind tödlich für Elche. Glücklicherweise überschneiden sich die Verbreitungsgebiete von den Hirschen und Elchen aber nur minimal, sodass nur sehr wenige Erkrankungen vorliegen.
Wer Elche einmal „live“ erleben möchte, sollte einen Urlaub in Skandinavien verbringen. Hier gibt es viele Elchparks und Elchsafaries und vielleicht hat man das Glück einmal morgens oder Abends einen Elch am Straßenrand zu entdecken!

Verbreitungsgebiet der Elche. (c)Jürgen Gbruiker



Supernova

Eine Supernova ist ein Stern, der am Ende seiner Lebenszeit explodiert. Dabei strahlt er ein Licht ab, dass das einer ganzen Galaxie milliardenfach übertrifft. Es gibt zwei Situationen, in denen Sterne zu Supernovaen werden können. Wir wollen in diesem Artikel aus Platzgründen nur die erste, einfachere Situation beschreiben:
Ein Stern der um einiges schwerer ist als die sonne, also mindestens ihre achtfache Masse hat, kollabiert unter dem gewaltigen Druck seiner eigenen Oberfläche, wenn sein Brennstoff verbraucht ist und er ebenjenem Druck nichts mehr entgegenzusetzen hat. Während er in sich zusammenfällt, also immer kleiner wird, steigt der Druck im Kern logischerweise immer weiter und so fussioniert der Wasserstoff im kern nacheinander zu Helium, zu Kohlenstoff, es folgt Sauerstoff. Am Ende steht Eisen, hier stoppt die Fusion.
Bis dahin ist die Fusion immer schneller geworden. Während der Fusionszeit hat die austretende Energie immer genug Gegendruck aufgebracht, um den Zusammenfall aufzuhalten, wenn aber der Kern zu schwer wird, um stabil zu bleiben (Dies hängt mit komplizierten physikalischen Überlegungen zusammen) fängt er an mit einer unglaublichen Geschwindigkeit in sich zusammenzufallen. die äußeren Schichten des Sterns folgen und erreichen dabei Geschwindigkeiten im Gebiet der Schallgeschwindigkeit!
Was aber passiert, wenn der Kern so sehr zusammengedrückt, also so dicht ist, dass er nicht mehr weiter verkleinert werden kann? Dann reflektieren die Neutronen, die kleinsten Teilchen aus denen er jetzt noch besteht, den Druck und die Druckwelle ändert ihre Richtung. Plötzlich fliegt der Stern auseinander. Stunden nach dem Kernkollaps erreicht die Druckwelle, inzwischen verkörpert von erhitzten Gasmassen, die Sternoberfläche. Dort bicht sie aus und das Gas schießt ins Weltall hinaus. Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Das Gas, das nicht ins Weltall geschossen wurde, fällt auf den Neutronenkern (den ehemaligen Eisenkern) zurück, und ein Neutronenstern entsteht.
Falls dieser aber eine zu hohe Masse hat, fällt er endgültig in sich zusammen, und ein schwarzes Loch entsteht. Die Masse eines Sterns ist also extrem wichtig, will man wissen wie er „stirbt“.
Eine Supernova in Erdnähe würde für unseren Planeten vermutlich nicht ohne Folgen ablaufen: Theoretisch könnte die gammastrahlung die Ozonschicht, welche uns vor gefährlicher Strahlung aus dem Weltall schützt, zerstören.

Eine Illustration; der helle Punkt am Rand der Galaxie ist die supernova

So könnte eine Supernova aus der Nähe aussehen

Der helle Punkt in der Mitte der Galaxie stellt die Supernova dar.



Capoeira

Capoeira ist ein südamerikanischer bzw. brasilianischer Kampftanz. Er wurde von afrikanischen im 18. Jahrhundert Sklaven entwickelt. Heute gibt es zwei Hauptrichtungen des Capeira: das ältere „Capoeira Angola“ und das neuere „Capoeira Regional“. Der Tanz hat verschiedene Elemente wie Tritte, Fußschläge, aber auch Akrobatik. Eng mit dem Capoeira verbunden ist auch Musik, oft fertigen Tänzer ihre Instrumente selbst an. Ein Beispiel ist die Berimbau, ein Saiteninstrument mit nur einer Saite und einem kugelförmigen Klangkörper. Auch Gesang ist wichtig, es gibt drei verschiedene Arten: Bei Angolaspielen werden lange, getragene Lieder verwendet, bei der Bengula ähnliche, aber kürzere Lieder und São Bento Grande findet man kurze, abwechslungsreiche Stücke. Ein Capoeira-Kampf sollte laut idealisiertem Regelwerk wie folgt ablaufen: Kein Angriff wird geblockt, besser ist es, allen Angriffen auszuweichen und jedes Ausweichen des Gegners zum Angriff zu nutzen. Bewegung ist sehr wichtig, man sollte niemals still stehen, den Gegner aber in seiner Bewegungsfreiheit einschränken. Auserdem sind Täuschungsmaneuver erwünscht, genau wie ein ständiges Lächeln. Die Kleidung besteht meist aus einem T-Shirt und einer Hose in verschiedenen Farbkombinationen, zusätzlich gibt es auch ein Gürtelsystem das sich aber von Gruppe zu Gruppe stark unterscheidet.